THERMISCH SPRITZEN
Verschleißschutz, Korrosionsschutz, Aufarbeitung

 

HVOF, Flammdraht- und Flammpulverspritzen

Das Thermische Beschichten ist ein universell einsetzbares Oberflächenbeschichtungsverfahren, bei dem ein meist pulver- oder drahtförmiger Beschichtungswerkstoff mit hoher thermischer und/oder kinetischer Energie auf eine Bauteiloberfläche aufgeschleudert wird und dort eine Schicht ausbildet. Mit einer Vielzahl von zur Verfügung stehenden Prozessvarianten kann ein breites Spektrum an Werkstoffen wie Metalle und Keramiken, aber auch Hochleistungspolymere zu technischen Beschichtungen verarbeitet werden. Die Schichtdicken reichen von ca. 30 μm bis zu mehreren Millimetern. 

Die Flexibilität des Verfahrens und die verschiedenen Varianten HVOF, Flammdraht- und Flammpulverspritzen stellen die optimale Basis zum Einsatz für Verschleißschutz, Korrosionsschutz und Aufarbeitung von Bauteilen dar.

Mit diesen Verfahren lässt sich eine sehr breite Palette an Werkstoffen verarbeiten. Die mittels HVOF hergestellten Schichten zeichnen sich aus durch

  • Hohe Festigkeit

  • Geringe Porosität

  • Hohe Oberflächenhärte

 

Vorteile des Thermischen Spritzens

  • Keine Durcherwärmung der Bauteile durch die lokale Wärmequelle

  • Fast jede Bauteilgröße und Geometrie kann beschichtet werden

  • Sehr gute Reproduzierbarkeit

  • Hoher Qualitätsstandard

Bauteile sind häufig in lokal begrenzten Bereichen verschlissen. Meistens ist sind die restlichen Bereiche der Bauteile völlig in Ordnung und eine Neubeschaffung ist teuer und langwierig.

Die Aufarbeitung dieser Bereich mit höhenfesten Beschichtungen, ermöglicht die kostengünstige Weiterverwendung der Bauteile mit höheren Standzeiten im Vergleich zum Originalzustand.

Verschiedenste Materialien stehen dafür zur Verfügung. Angefangen von Aluminium über Stahl hin zu hochfesten Wolframkarbidlegierungen.
Optimal auf die Anforderung im Einsatzfall abgestimmt, sind aufgearbeitet Bauteile häufig langlebiger als das Original.
Die sehr kurze Durchlaufzeit von wenigen Stunden bis maximal wenigen Wochen, reduzieren die Ausfallzeiten der betroffenen Anlagen und senken Ausfallkosten.
Die hausinterne Analyse des Werkstoffs ermöglicht auch die Aufarbeitung sehr alter Bauteile, deren Werkstoff nicht mehr bekannt ist.

Aufarbeitung von Bauteilen

Verschleißschutzschicht innoWear60TS -
vor Fertigbearbeitung


HVOF Beschichtung von Kolbenstangen. Grundwerkstoff S355 innoWear65TS Schicht.60-65 HRC

Kolbenstangen, Pumpenwellen, Walzen und viele andere Bauteile unterliegen Verschleiß- und Korrosionsbelastungen.

Durch eine optimierte Beschichtung mittels thermischem Spritzen, kann der Verschleiß und die Korrosion unter härtesten Einsatzbedingungen minimiert werden.
Je nach Anwendungsfall, kommen sehr dünne, weniger µm betragende oder dicker Schichten bis zu mehreren mm zum Einsatz.
Die Schichten werden wie gespritzt, versiegelt oder eingesintert eingesetzt. Die Nachbehandlung bestimmt die Qualität der Beschichtung und den Grad der Anbindung an den Grundwerkstoff.

In Kombination mit dem bei innojoin angewendeten Laserverfahren, ist die Herstellung von sehr dichten, metallurgisch mit dem Grundwerkstoff verbundenen Schichten möglich.
innojoin entwickelt diese Verfahrensvarianten ständig weiter und nutzt dafür das hausinterne Labor, um Schichtaufbau und Qualität und die mechanisch technologischen Eigenschaften zu untersuchen. 

Verschleißschutz

und Korrosionsschutz